Charolais -Kühe

 

Unsere Mutterkühe sind von der französischen Rasse „Charolais“ aus dem Departement Nièvre, aus der Umgebung Charolles. Die einfarbig weißen bis cremefarbenen Tiere wurden im 18 Jh. Als Fleisch- und Arbeitsrasse gezüchtet. Sie sind großrahmig, breit tief, lang und haben einen eher ruhigen Charakter. Sie besitzen eine geringe Neigung zur Fettbildung und sind spät reif.

Wir halten unsere Kühe in einer Mutterkuhhaltung, dies bedeutet die Kälber der Kühe sind von der Geburt an bis zu einem alter von 9-11 Monaten bei ihrer Mutter. Die weiblichen Färsen gehen dann in eine eigene Färsenherde, bis sie mit ca. 20 Monaten zurück zur Herde mit dem Bullen kommen. Die Jungbullen kommen zur weiteren Aufmast in einen anderen betrieb bzw. gehen zur Schlachtung. Unsere Kühe und Nachzucht können das ganze Jahr in den Offenstall mit Stroheinstreu und haben ganzjährig Zugang zur Weide. Der Bulle läuft ganzjährig mit.


Hühner und Gans

 

Momentan leben 10 Hühner und ein Hahn auf unserem Hof. Wir besitzen einige der Rasse Sussex, welche als sehr friedlich, robust, legefreudig und zutraulich gelten. Bei ihnen muss bei gemischter Haltung darauf geachtet werden, dass die andere Rasse bzw. Rassen ebenfalls friedlich bleiben. Das trifft auf unsere zweite Hühnerrasse, dem deutsche Sperber, ebenfalls zu. Er zählt zudem als robust, frühreif, frohwüchsig, zutraulich und quirlig. Die Hühner haben ganzjährig Zugang ins Freie, auf einen für sie eingezäunten Bereich. 


Schafe und Ziegen

 

Wir besitzen 2 Mutterschafherden. Die eine besteht aus Fleischschafrassen wie Schwarzkopf, Suffolk und Merino. Sie beweiden große Grünflächen, Naturschutzflächen sowie Deiche. Wie der Name bereits sagt, wachsen die Lämmer bei der Mutter auf bis sie ca. 6 Monate alt sind. Dann werden die männlichen Bocklämmer zu Schlachtung gegeben bzw. einige wenige als potentielle Zuchtböcke verkauf, während die weiblichen Tiere eine eigene Herde bilden. Die Zuchtböcke werden zu bestimmten Zeiten zur Mutterschafherde dazu genommen und leben ansonsten gemeinsam auf einer eigenen Grünfläche. Im Winter, je nach Witterung, werden die Schafe in einen großen Stall mit Auslauf eingestallt.

Die zweite Herde besteht aus Skudden und unseren 20 Ziegen. Hier läuft das ganze Jahr der Bock mit, da sie asaisonal sind, das heißt sie bekommen nur einmal im Jahr Lämmer. Die männlichen Lämmer werden kastriert und bleiben wie die weiblichen Lämmer in der Herde. Sie sind vornehmlich auf Naturschutz Flächen z.B. dem Gollenberg unterwegs und sorgen hier für die Freihaltung der Flächen, da sie auch ungewollte Sträucher und Gehölz im Zaun halten.

 

Unsere Herden werden gelenkt durch zwei Hütehunde der Rasse Working Kelpie. Sie helfen bei der täglichen Arbeit mit den Schafen. Des Weiteren wird die große Mutterherde seit diesem Jahr von 2 Herdenschutzhunden der Rasse Kaukasischer Owatscharka und Kangal vor zwei- und vierbeinigen Dieben beschützt.


Sattelschweine

 

Wir halten Deutsche Sattelschweine in Freilandhaltung. Das Sattelschwein, auch Angler Schwein genannt, ist eine sehr alte Hausschweinrasse, die ihren Namen ihrer besonderen Zeichnung, dem „weißen Sattel“ verdankt. Sie sind sehr robust, genügsam und fruchtbar. Als Mitte des vergangenen Jahrhunderts die Tendenz zur fettärmeren Ernährung ging, verlor das Sattelschwein an wirtschaftlicher Bedeutung und die Rasse starb beinahe aus. Deshalb gehört die Rasse auch zu den gefährdeten Haustierrassen in Deutschland. Momentan haben wir 4 Mutter Schweine sowie zwei Nachzügler und einen Eber in ganzjähriger Freilandhaltung. Die Ferkel werden an Züchter zur Zuchterhaltung sowie zur Schlachtung abgegeben. Infolge artgerechter Haltung und Fütterung sowie einem verhaltenden Wachstum der Sattelschweine entwickelt sich ein Fleisch bester Qualität.


Unsere total zuverlässige, liebenswerte Stute Lilly, die für alles zu haben ist.



Unser "Sorgenkind" Magan. Wurde von uns mit der Flasche aufgezogen und ist unser "kleiner" kränkelnder aber total herzlicher Tollpatsch.


Das sind unsere Herdenschutzhunde Faye, Balu ( unser Deckrüde), Olga, Nikita und Kaja. Sie beschützen die Ziegen- und Schafherden ganz gewissenhaft vor vierbeinigen und zweibeinigen Dieben. 


Ruby


Unsere Keira zieht ende Juli zu uns und soll später  die Hütehundarbeit mit den Schafen und Kühen aufnehmen.


Snorre ist aus seiner vermittelten Familie zu uns zurückgekommen. Leider ist er sehr ängstlich und nervös, aber zu keiner Zeit aggressiv. Jetzt übt er bei uns Vertrauen zu fassen und zu entspannen, damit er bald in eine neue Familie vermittelt werden kann.



Working Kelpie "Alice" und Gin unsere große Hoffnung im Bezug auf die Hütehundarbeit mit Schafen und Kühen.


Kaukasischer Ortwschaka "Taiga" - Unsere große Beschützerin, die eine Engelsgeduld mit unserem kleinen Sohn zeigt, bei den anderen Tieren aber sehr klar ist.